ARTE und „Der Fall Magnizki“ – Update

Am 30. April 2016 hatte ich an dieser Stelle über den von ARTE angekündigten und dann abgesetzten Dokumentarfilm Der Fall Maginzki des russischen Journalisten Andrei Nekrasov berichtet. Auch eine geplante Vorführung des Films in den Räumen des Brüsseler EU-Parlaments musste kurzfristig abgesagt werden. Der britische Investment-Banker William Browder, der in dem Streifen nicht gut wegkommt, hatte mit rechtlichen Schritten gedroht.

Vergangenen Montag ist der Film nun im Washingtoner Newseum öffentlich gezeigt worden – samt anschließender Diskussion, die von dem renommierten Investigativ-Journalisten Seymour Hersh moderiert wurde. Auch in den USA hatte Browder im Vorfeld der Aufführung seinen Einfluss geltend zu machen versucht, aber diesmal ohne Erfolg. Über die Auseinandersetzungen berichtet Mark Landler in der New York Times vom 09. Juni überaus sachlich und informativ.

Der Londoner Guardian zitiert in seinem Vorbericht vom 10. Juni u.a. die Eindrücke Seymour Hershs: „The film is very interesting. It’s hard to walk out of that film without thinking that Browder should be getting more heat than he’s gotten so far.”

Von der Vorführung und der anschließenden Diskussion berichtet die Nachrichtenagentur AP am 13. Juni:

„The screening at Newseum ended with the shouts ‚Shame’ and ‚Lies’ from the audience and a planned question-and-answer session turned into a heated exchange between supporters of the late whistleblower Sergei Magnitsky and the movie director, Andrei Nekrasov.”

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