Eskalationsgefahr in Syrien?

Was ist in Syrien los? Droht der Krieg weiter zu eskalieren? Werden am Ende die beiden Großen, also die USA und Russland, aneinandergeraten? Oder sind das alles nur „Nadelstiche“ (aus Washington) und „Drohgebärden“ (aus Moskau)? Glaubt man den meisten westlichen Leit- und Qualitätsmedien, dann ist in den vergangenen Tagen und Wochen gar nicht so viel passiert. Die Meinungsführer tendieren zum Abwiegeln, allerdings selten ohne die üblichen und vorsorglichen Schuldzuweisungen – man kann ja nie wissen, was da noch kommen wird.

Zweifellos gibt es Ausnahmen von der Regel. Der frühere Sicherheitsberater von US-Vizepräsident Joe Biden, Colin H. Kahl, hat in der Washington Post die Befürchtungen des nachdenklicheren Teils der US-Außenpolitik-Elite dargelegt. Der Titel  seines Gastkommentars: „What could go wrong for the US in Syria? War with Russia.“

Um zu einer umfassenden und realistischen Einschätzung zu gelangen, ist es ratsam, sich auch im medialen Alternativsektor umzutun. Dort stößt man zum Beispiel auf Beiträge von Robert Parry oder Jim Kavanagh. Besonders zu empfehlen ist ein TV-Interview mit Ben Norton. Der US-Journalist hat längere Zeit für das linksliberale Magazin Salon gearbeitet und betätigt sich nun im Grayzone Project der Website Alternet (weitere Informationen über ihn hier). Das gut viertelstündige, präzise und faktengesättigte Gespräch mit Norton lief unter dem Titel „Trump Risks War with Russia and Iran in Syria“ im US-amerikanischen Real News Network.

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