Noch Fragen?

Am vergangenen Dienstag wurden Vertreter von Facebook, Twitter und Google vor dem Rechtsausschuss des US-Senats gehört. Thema der Sitzung waren „extremistische Inhalte und russische Desinformation im Internet“.

Andre Damon hat die Verhandlungen verfolgt und darüber berichtet. Besonders interessant, schreibt er, sei der zweite Teil der Sitzung gewesen, als die meisten Senatoren die Veranstaltung bereits verlassen hatten. Da nämlich kam Clint Watts, einst US-Offizier und FBI-Agent und heute Mitglied der „Alliance for Securing Democracy“ zu Wort. Damon zitiert ihn wie folgt:

„Bürgerkriege beginnen nicht mit Schüssen, sondern mit Worten. Amerikas Krieg mit sich selbst hat schon begonnen. Wir müssen jetzt alle auf dem Schlachtfeld der sozialen Medien tätig werden, um Informationsrevolten zu unterdrücken, die sehr schnell zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen und uns leicht in die Gespaltenen Staaten von Amerika verwandeln könnten.“

Und weiter:

„Das Artilleriefeuer von Falschinformationen, denen die Nutzer sozialer Medien ausgesetzt sind, wird nur beendet, wenn die Kanäle, die gefälschte Geschichten verbreiten, zum Schweigen gebracht werden. Bringt die Waffen zum Schweigen und das Trommelfeuer hat ein Ende.“

Bislang jedoch, so beklagt Watts, „verharrt unser Land in einer Beobachterposition, gelähmt durch Debatten und mit jedem Tag mehr gespalten durch manipulative Kräften, die von weither kommen“.

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