Bis Mitte Dezember 2018 werden auf dieser Seite keine neuen Beiträge mehr erscheinen. Ich arbeite zurzeit an einem Buch, das meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht. Sein Titel: „Der Krieg vor dem Krieg – Wie Propaganda über Leben und Tod entscheidet“. Es wird im Frühjahr 2019 im Frankfurter Westend-Verlag herauskommen.

Teusch_Der Krieg vor dem Krieg(2)

Aus der Verlagsankündigung:

„Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.“ Eine alte Erkenntnis, für die sich in der Kriegsgeschichte zahllose Belege finden. Doch sie trifft nicht den Kern des Problems. Genauer müsste es heißen: Das erste Opfer bei der Vorbereitung eines Krieges ist die Wahrheit.

Kein Krieg bricht unvermittelt aus. Kriege haben einen Vorlauf: Bevölkerungen werden systematisch bearbeitet, man konstruiert bedrohliche Szenarien, dreht an Eskalationsspiralen, erzeugt Feindbilder und pflegt sie. Am Ende erscheint der Einsatz militärischer Gewalt als plausible Ultima Ratio.

Kriegspropaganda ist nichts Neues. Doch sie hat eine neue Qualität angenommen. Wir leben in einer Zeit permanenter Kriege – und erleben Kriegspropaganda in Permanenz.

Von welchen Interessen werden die „Kriegsverkäufer“ in Politik, Wirtschaft, Militär und Medien angetrieben? Welcher Strategien bedienen sie sich, um ihre Ziele zu erreichen? Lassen sich Krieg und Demokratie auf Dauer vereinbaren? Oder steuern wir auf einen neuen Autoritarismus zu?

8 Kommentare zu „

    1. Von Verlagsseite spricht sicher nichts dagegen. Allerdings wird das Buch ja erst Ende März / Anfang April erscheinen, noch ist also ein bisschen Zeit…

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  1. Wenn man bedenkt, dass moderne Kriege immer mit zwei Maßnahmen beginnen, nämlich 1. massive Wirtschaftssanktionen und 2. massive Propaganda, dann erkennt man, dass der NATO-Krieg gegen Russland längst begonnen hat.
    Beide Maßnahmen richten sich an die einfachen Menschen, das Volk. Die erste Maßnahme an das Volk des Gegners. Durch Mangel und Armut soll der gegnerische Staat durch sein eigenes Volk geschwächt werden, Unruhen werden geschürt.
    Die zweite Maßnahme richtet sich an das Volk des Aggressors, durch massive Propaganda soll ein Feindbild geschaffen werden, damit jede gewaltsame Aggression gerechtfertigt erscheint.
    So gesehen können wir derzeit miterleben, wie wir in einen NATO-Krieg gegen Russland geführt werden sollen. Eine Propagandaschlacht, die mustergültig, aber auch sehr plump und für jeden aufgeklärten Menschen erkennbar geführt wurde, ist der Fall Skripal. Hier zeigt sich aber auch, dass es für die Kriegstreiber kein Zurück mehr gibt, es wurde Porzellan zerschlagen, das nicht mehr zu kitten ist.
    Ich glaube, dass die einzige Maßnahme, die den Kriegszug noch aufhalten kann, die Aufklärung ist. Es gibt Hoffnungsschimmer.
    Möge Ihr Buch diesen Hoffnungsschimmer verstärken, viele Menschen aufklären, und sie gegen die Kriegspropaganda immun machen.
    Wir, die einfachen Menschen, das Volk, müssen uns zum Frieden bekennen und uns den wenigen Profiteuren des Krieges, den Kriegstreibern, entgegenstellen.

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