Gimme a break!

Zweierlei E-Mails, eine schrille Verschwörungstheorie und die Frage „Was machen wir mit Trump?“

Hat sich Julian Assange geirrt? Hat er die Offenheit der US-amerikanischen Demokratie unterschätzt? Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl  hatte der WikiLeaks-Gründer in einem Interview prognostiziert, „that Trump would not be permitted to win“. Das hinter Hillary Clinton versammelte Establishment werde einen Sieg des Außenseiters zu verhindern wissen.

Es ist anders gekommen. Vorläufig jedenfalls. „Vorläufig“ deshalb, weil zurzeit ja niemand wissen kann, ob sich Assanges Prophezeiung am Ende nicht doch noch bewahrheitet, mit zeitlicher Verzögerung sozusagen. Wenn selbst eingefleischte Transatlantiker wie Josef Joffe – selbstverständlich rein spaßeshalber – von „Mord im Weißen Haus“ reden, kann man nichts mehr mit Sicherheit ausschließen.

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David Cameron – zutiefst verstörend

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem britischen Untersuchungsbericht zufolge „wahrscheinlich“ (!) die Ermordung des früheren russischen Agenten Alexander Litwinenko in London gebilligt. Die Tat gehe auf das Konto des russischen Geheimdienstes FSB. Dies sagte Richter Robert Owen bei der Vorstellung des Untersuchungsberichts am 21. Januar 2016. Litwinenko war im November 2006 an einer Vergiftung mit dem hochradioaktiven Polonium 210 gestorben. „David Cameron – zutiefst verstörend“ weiterlesen