Mythos Kanonenbahn

Schienenstrang zu Feind und Freund

Bauprojekte von gigantischen Ausmaßen gibt es nicht erst in unseren Tagen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Preußen-Deutschland eine Eisenbahnlinie, die hierzulande bis heute ihresgleichen sucht. Die legendäre „Kanonenbahn“, wie sie im Volksmund genannt wurde, verband die Hauptstadt Berlin mit der Festungsstadt Metz, die nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 zu Deutschland gehörte.

800 Kilometer war die Magistrale lang. Das kostspielige Projekt mit vielen spektakulären Tunnel- und Brückenbauten war vor allem von den Militärs vorangetrieben worden. Es sollte Deutschland in einem zukünftigen Krieg mit Frankreich entscheidende Vorteile bringen. Im Ersten Weltkrieg erlebte die Kanonenbahn ihre große Bewährungsprobe. Doch auch in den Jahren und Jahrzehnten danach sollte auf dieser Eisenbahnlinie kein Friede einkehren. Das Feature erzählt die Geschichte der Kanonenbahn und berichtet von Menschen, die sich auf diesem Schienenstrang begegneten – als Feinde und als Freunde.

Produktion: SWR 2011, Regie: Maria Ohmer, Redaktion: Franziska Kottmann

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