Schaden statt Schutz: Die familienfeindliche Corona-Politik

Von Stefan Korinth

Ein Meinungsbeitrag aus dem Corona-Alltag junger Familien: Neun Wochen mit kleinen Kindern dauerhaft zu Hause zeigen, dass die politischen Maßnahmen familienfeindlich, kontraproduktiv und zynisch sind. Sie haben weder etwas mit Gesundheitsschutz noch mit Solidarität zu tun. Familien leiden darunter. Alles wird auf sie abgeladen. Auf die viel beschworene Solidarität können sie lange warten. „Schaden statt Schutz: Die familienfeindliche Corona-Politik“ weiterlesen

Aus der Praxis…

…eines Verschwörungstheoretikers

Hinweis: Der folgende Beitrag stammt von 2017, ist aber gerade wieder sehr aktuell.

Zum Verschwörungstheoretiker kann man nicht werden. Entweder man ist Verschwörungstheoretiker von Anfang an, oder man ist es nicht. Der Verschwörungstheoretiker liegt einem im Blut, in den Genen. Ich bin Verschwörungstheoretiker seit meiner Geburt. „Aus der Praxis…“ weiterlesen

Network

Der Film zur Krise

Vor einigen Tagen hatte ich an dieser Stelle den US-Spielfilm Network (1976) als den „ultimativen Film zur Krise“ bezeichnet und eine Schlüsselszene verlinkt. Auf den Gedanken, dass Network uns gerade in diesen Tagen viel zu sagen hat, sind auch andere gekommen. Die amerikanische Unz Review hat jetzt unter dem Titel „NETWORK: A Populist Classic“ eine sehr interessante und mit mehreren Ausschnitten angereicherte Analyse des Werks veröffentlicht. Autor des Textes ist Trevor Lynch – hier.

War’s das jetzt? Oder kommt noch was?

Der Mainstream bringt sich gerade selbst um die Ecke, sagt Walter van Rossum

Mittlerweile widmen Tagesschau und heute-journal einen erheblichen Teil ihrer Berichterstattung üblen Verschwörungstheoretikern, die ihren pandemischen Botschaften zu widersprechen wagen. Am Samstag veröffentlichte der Spiegel vier Seiten zum Thema und macht Rubikon zu einem der Hauptangeklagten. Am Sonntag folgte umgehend die Süddeutsche und schrieb alles beim Spiegel ab. Vielleicht ist es zu viel der Mühe, auf solche Postillen noch zu reagieren. Eigentlich genügte es, ein paar Wochen alte Ausgaben zu lesen und abzuwarten: Der Mainstream bringt sich gerade selbst um die Ecke. Alle Beatmung kommt zu spät! „War’s das jetzt? Oder kommt noch was?“ weiterlesen

Aus aktuellem Anlass (I)

Peter Handke: Die drei Lesungen des Gesetzes (1968)

 

1.

Jeder Staatsbürger hat das Recht –

Beifall

seine Persönlichkeit frei zu entfalten –

Beifall

insbesondere hat er das Recht auf:

Arbeit –

Beifall

Freizeit –

Beifall

Freizügigkeit –

Beifall

Bildung –

Beifall

Versammlung – „Aus aktuellem Anlass (I)“ weiterlesen

Den Markus Söder in seinem Lauf…

…halten weder Ochs noch Esel auf

Sieht er nicht putzig aus mit seiner weiß-blauen Maske? Eine wahre Söder-Zierde, dieses Accessoire. Zumal es die unvorteilhafteren Partien seiner Physiognomie dem Blick des Betrachters entzieht. Sage noch einer, Masken seien unnütz. „Den Markus Söder in seinem Lauf…“ weiterlesen

MASKEN TIER HALTUNG

Sind wir dümmer als der Frosch? In einem Beitrag für die Wochenzeitung „Der Freitag“ erinnert der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Marco Bülow an ein bekanntes Experiment. Ein Frosch sitzt in einem offenen Behälter mit warmem Wasser. Plötzlich wird ein Schwall heißes Wasser zugeführt. Der Frosch springt erschrocken aus dem Gefäß und rettet sich. Völlig anders verhält er sich, wenn man das lauwarme Wasser ganz langsam erhitzt. Der Frosch bleibt sitzen. Er springt nicht – und stirbt. „MASKEN TIER HALTUNG“ weiterlesen

Der OPCW-Skandal und das Schweigekartell

Ob in der Politik oder in den Medien: Wer tendenziöse, einseitig konstruierte Narrative in Umlauf bringt und sie bedient, spielt mit hohem Einsatz. Wenn sich auch nur ein Baustein des Konstrukts lockert oder als brüchig erweist, drohen Folgeschäden bis hin zum Einsturz des ganzen Gebäudes. Selbst die gewieftesten Narrativ-Manager geraten dann rasch ans Ende ihrer Manipulationskünste. Weiterlesen bei Multipolar–>

 

Tolstoi-Zitate (VIII)

Aus einem Brief Tolstois an Gandhi (7. September 1910)

In diesem Frühjahr prüfte beim Religionsexamen an einem Töchterinstitut Moskaus zuerst der Religionslehrer und dann der gleichfalls anwesende Erzbischof die Mädchen über die zehn Gebote und im besonderen über das fünfte. Auf das richtige Hersagen des Gebotes hin stellte der Erzbischof jeweils meist die Frage: ist es immer und in allen Fällen durch das Gesetz Gottes verboten, zu töten? Und die unglücklichen, durch ihre Lehrer verdorbenen Mädchen mußten antworten und antworteten auch: nicht immer, denn im Krieg und bei Hinrichtungen darf getötet werden.

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Tolstoi-Zitate (VII)

Aus Eines ist not. Über die Staatsmacht (1905)

Die Menschheit hat alle möglichen Formen der auf Gewalt gegründeten Regierung versucht, aber überall, in der vollkommensten Republik wie in der rohesten Despotie, bleibt qualitativ und quantitativ das Übel der Gewalt ein und dasselbe. Herrscht keine Willkür und ist kein Haupt einer despotischen Regierung vorhanden – so stößt man auf Müßiggang und die Selbstregierung republikanischer Massen; fehlt die persönliche Sklaverei, so ist Geldsklaverei vorhanden; fehlen direkte Steuern und Abgaben, so gibt es indirekte; fehlen selbstherrliche Paschas, so gibt es selbstherrliche Könige, Kaiser, Milliardäre, Minister, Parteien.

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Tolstoi-Zitate (VI)

Aus Eines ist not. Über die Staatsmacht (1905)

Inzwischen ist die auf Gewalt gegründete Lebensführung den Menschen so zur Gewohnheit geworden, daß sie sich kein gemeinsames Leben ohne Regierungsmacht vorstellen können; und sie haben sich sogar derart daran gewöhnt, daß sie selbst das Ideal eines vernünftigen, freien, brüderlichen Lebens durch die Regierungsmacht, d.h. durch Gewalt, zu verwirklichen suchen.

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Tolstoi-Zitate (V)

Aus Eines ist not. Über die Staatsmacht (1905)

So werden die Menschen aller ihrer natürlichen Rechte beraubt, und der größte Teil ihrer Arbeit wird ihnen genommen, um einem schlechten Werke zu dienen; sie werden unmerklich derart in die überall aufgestellten Fangnetze verstrickt, daß sie ebenso Sklaven der Regierung werden, wie andre Sklaven von Sklavenbesitzern sind, nur mit dem Unterschiede, daß die Sklaven von Sklavenbesitzern Sklaven guter und moralischer Herren sein können, die Regierungssklaven aber oft genug Sklaven der verderbtesten, grausamsten und verlogensten Leute sind.

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Tolstoi-Zitate (IV)

Aus Patriotismus und Regierung (1900)

Wenn die Regierungen früher notwendig waren, um ihre Völker vor Überfällen zu schützen, so sind sie jetzt im Gegenteil gerade diejenigen, die künstlich den Völkerfrieden stören und Zwietracht unter den Völkern säen.

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