Im März und im Mai 2023 setzte ich mich im Magazin Multipolar in zwei größeren Artikeln mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine auseinander. Inzwischen sind dreieinhalb Jahre vergangen. Rückblickend scheint mir, dass beide Texte sich nicht nur analytisch weiterhin sehen lassen können, sondern sich vor allem auch in prognostischer Hinsicht als treffsicher erwiesen haben. Ich republiziere sie deshalb an dieser Stelle in gekürzter Form. Hier der zweite Text Ein Ende mit Schrecken? Krieg in der Ukraine; nur einige einleitende Absätze sind weggefallen.
„Ende mit Schrecken (II)“ weiterlesenSchlagwort: Krieg
Ende mit Schrecken (I)
Im März und im Mai 2023 setzte ich mich im Magazin Multipolar in zwei größeren Artikeln mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine auseinander. Inzwischen sind dreieinhalb Jahre vergangen. Rückblickend scheint mir, dass beide Texte sich nicht nur analytisch weiterhin sehen lassen können, sondern sich vor allem auch in prognostischer Hinsicht als treffsicher erwiesen haben. Ich republiziere sie deshalb an dieser Stelle in gekürzter Form. Hier zunächst einige Auszüge (Einleitung und Bilanz) aus dem ersten Text Die Putin-Interviews und der Krieg.
„Ende mit Schrecken (I)“ weiterlesenTolstoi-Zitate (IV)
Aus Patriotismus und Regierung (1900)
Wenn die Regierungen früher notwendig waren, um ihre Völker vor Überfällen zu schützen, so sind sie jetzt im Gegenteil gerade diejenigen, die künstlich den Völkerfrieden stören und Zwietracht unter den Völkern säen.
Tolstoi-Zitate (II)
Aus Du sollst nicht töten! (1910)
Wenn Könige durch Gerichtsurteile hingerichtet werden, wie Karl I., Ludwig XVI. und Maximilian von Mexiko es wurden, oder wenn sie in Palastrevolutionen ermordet werden, wie Peter III., Zar Paul und verschiedene Sultans und Schahs, verliert gewöhnlich kein Mensch ein Wort darüber; aber wenn sie ohne Gerichtsurteile und ohne Palastrevolutionen ermordet werden, wie Heinrich IV., Alexander II., die Kaiserin von Österreich, der Schah von Persien und kürzlich König Humbert von Italien wurden, so erregen solche Mordtaten die größte Verwunderung und Entrüstung unter Königen, Kaisern und denen, die ihnen nahestehen, als wenn sie selber nie an Mordtaten teilgenommen, sie nicht selbst befohlen und sich ihrer für ihre Zwecke nicht selbst bedient hätten.
Tolstoi-Zitate (I)
Aus Eines ist not. Über die Staatsmacht (1905)
Diese Maschine [gemeint ist die Staats- und Kriegsmaschine, UT] ist der Welt längst bekannt, und ebenso sind es ihre Werke.





