Blind vor Angst

Die Initiative „Ärzte stehen auf“ zerpflückt die Corona-„Maßnahmen“

Am 9. November 2020 hat sich die Initiative „Ärzte stehen auf“ in einem offenen Brief zu Wort gemeldet und die aktuellen Corona-„Maßnahmen“ einer scharfen Kritik unterzogen. Hier das von zahlreichen deutschen Medizinern unterzeichnete Schreiben im Wortlaut:

An die Regierenden dieses Landes und an alle Bürger,

Wir sind Ärzte und Therapeuten, die seit dem Auftreten von SARS-CoV-2 mit zunehmender Sorge beobachten, wie Pandemieangst und -panik zu immer skurrileren Maßnahmen und Eingriffen in unsere Rechte und persönliche Freiheit führen. Nach der anfänglichen verständlichen Sorge und den folgeschweren Maßnahmen blieb bislang leider das Wichtigste auf der Strecke: wissenschaftlicher Diskurs und offene Debatten, Rückschau halten, Fehler suchen – entdecken – zugeben und korrigieren.

Wir wollen und können nicht mehr zusehen, wie unter dem Deckmantel einer „epidemischen Lage nationaler Tragweite“ und der vorgegebenen Sorge um Gesundheit und Sicherheit jegliche Grundlagen für Gesundheit und Sicherheit zerstört werden.

Wir stehen auf und fordern die Regierungen und Wissenschaftler aller Länder auf, sich endlich einem wissenschaftlichen Diskurs zu stellen, statt blind vor Angst auf einen Abgrund (wirtschaftlicher, humaner und persönlicher Art) zuzulaufen und sich mit „Notstandsgesetzen“, die auf unbestimmt verlängert werden, dauerhaft Macht zu sichern.

Mit Sorge beobachten wir, wie fast alle Medien unkritisch dieselbe Meinung wiederholen und quasi gleichgeschaltet auf allen Kanälen und in allen Zeitungen die politisch verordnete Panik und Angstmache zelebrieren. Und das, obwohl sich von Anfang an warnende Stimmen von Wissenschaftlern und Ärzten fanden und mit der Zeit immer zahlreicher wurden: Dr. Wodarg, Prof. Dr. Bhakdi, Prof. Ioannidis, Prof. Dr. Reiss, Prof. Dr. Streeck, Prof. Stefan Hockertz, Dr. Schiffmann und viele mehr. Mit Entsetzen beobachten wir, wie diese mutigen Einzelkämpfer diffamiert werden, ihre wichtigen, fachlich qualifizierten Einwände einfach ignoriert, oder zurechtgebogen werden bis wieder alles ins Pandemie-Panik-Schema passt.

Wir fordern die Medien auf, endlich ausgewogen Bericht zu erstatten, audiatur et altera pars, und zum wissenschaftlichen Diskurs zurückzukehren!

In den letzten Monaten standen die Medien meistens unkritisch hinter der Regierung und deren sanktioniertem Expertengremium. Sie verfehlen ihre Aufgabe kritisch zu sein, um eine einseitige Regierungskommunikation zu verhindern. Leider gleichen die Nachrichtensendungen oft eher Propaganda als einer objektiven Berichterstattung! Personen, die die medizinischen Fragen offen diskutieren wollen, werden auf eine Weise diskreditiert, die diesen Personen nicht gerecht wird, der Bewältigung der Krise nicht dient und ein schlechtes Licht auf den Zustand freier Meinungsbildung und -äußerung in unserer Gesellschaft wirft. Auch die Wortwahl von Politikern und Medien hat die Situation von vornherein in ein bestimmtes Licht gerückt: „Krieg“, „unsichtbarer Feind“, der „besiegt“ werden müsse, „Opfer“ und „Pflegehelden an der Front“ usw… ließ nur eine Deutung zu, nämlich dass wir es mit einem „Killervirus“ zu tun haben. Das entbehrt jeder Sachlichkeit, das ist keine Information, das ist Manipulation.

Schlimm ist auch das unerbittliche Bombardement mit Zahlen, die Tag für Tag verkündet werden, ohne sie in einen Zusammenhang zu setzen: wie viele von den Infizierten sind wirklich krank, wie viele brauchen intensivmedizinische Versorgung, wie viele sind intubiert, wie viele sind tatsächlich gestorben. Ebenso fehlt der immens wichtige Hinweis auf die Falsch-Positiven-Rate.

Einfach Infektionszahlen kumulativ darzustellen, hat die Angst in der Bevölkerung nur geschürt, zumal diese Zahlen auf PCR-Tests beruhen, die jedoch nicht für Diagnostik zugelassen sind. Der PCR-Test ist nicht geeignet, eine Infektion nachzuweisen! Er kann als Hilfsmittel zur Diagnostik dienen, das jedoch auch nur, wenn in vorausgegangenen klinischen Studien ein Cut-off-Wert ermittelt wurde und der Test validiert wurde. Wie auch Prof. Dr. Werner Bergholz, am 28.10.2020 in seiner Stellungnahme zur COVID-19-Teststrategie im Bundestag sagte: „das momentane Testkonzept (weist) so gravierende Mängel auf, dass es in keiner Weise den Qualitätsanforderungen der Technik oder dem Stand der Wissenschaft entspricht“.

Maßnahmen dürfen nicht mehr Schaden zufügen als sie abzuwenden versuchen!

Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit verlangt, dass jede Maßnahme, die in Grundrechte eingreift, einen legitimen öffentlichen Zweck verfolgt und überdies geeignet, erforderlich und verhältnismäßig („angemessen“) ist. Eine Maßnahme, die diesen Anforderungen nicht entspricht, ist rechtswidrig.

Spätestens nach den ersten Wochen des ersten Lockdowns hätte man sehen können, dass hier jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt. Denn spätestens nach der „ersten Welle“ lagen Zahlen und Statistiken und Studien vor, die Entwarnung möglich machten. Man konnte ausrechnen, dass die Sterberate einer Corona-Infektion der einer mittelschweren saisonalen Grippe gleicht, wie recht früh auch schon die Heinsberg-Studie gezeigt hat. Man konnte die am stärksten gefährdeten Gruppen eindeutig identifizieren, die Mehrheit der verstorbenen Patienten war 80 Jahre oder älter. Die große Mehrheit (70%) der Verstorbenen unter 70 Jahre, hatte mindestens eine schwere Grunderkrankung. Inzwischen weiß man auch, dass Kinder – anders als bei der Grippe – an der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus nicht wesentlich beteiligt sind. Nicht wir verharmlosen das Virus – es sind die Statistiken, die entwarnen!

Die überwiegende Mehrheit der Infizierten (> 85 %) erkrankte nicht oder nur mit gering ausgeprägter Symptomatik und erholte sich spontan. Selbst die WHO kommt zu dem Schluss, dass Corona eher im Bereich der saisonalen Influenza anzusiedeln ist – mit einer Infektionstodesrate von COVID-19 bei 0,14% (8.10.2020 Bulletin of the WHO, Article ID BLT.265892) und weit unter dem liegt, was eine pandemische Influenza anzurichten vermag.

Wir bestreiten nicht, dass die Krankheit COVID-19 einen schweren Verlauf nehmen kann, zumal vieles immer noch unbekannt ist. Dennoch gilt festzuhalten, dass die Ausbreitung und die Case-Fatality-Rate der einer Grippe ähnelt und damit die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen in keiner Weise gegeben ist.

Hier hat die WHO inzwischen klar Stellung bezogen: „We in the World Health Organization do not advocate lockdowns as the primary means of control of this virus“, so Dr. Nabarro. „Lockdowns just have one consequence that you must never, ever belittle, and that is making poor people an awful lot poorer“. Hier reiht sich auch das Positionspapier der KBV ein, die sich klar gegen einen weiteren Lockdown aussprechen. Die Maßnahmen stehen in keinem Verhältnis.

Doch all dies hat an der Panikpolitik nichts geändert: Alle Wissenschaftler, die entwarnen, alle ihre Erkenntnisse wurden und werden ignoriert. Panik wird immer noch geschürt. Maßnahmen werden aufrechterhalten oder sogar verschärft. Und das, obwohl sogar Dr. Maria Van Kerkhove, head of WHO’s emerging diseases and zoonosis, angab, dass „From the data we have, it still seems to be rare that an asymptomatic person actually transmits onward to a secondary individual,…it´s very rare“. Daher stellen wir die Politik des „social distancing“ und der obligatorischen Mund-Nasen-Bedeckung für gesunde Menschen in Frage! Es gibt bislang keine wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit von Maskenschutz in der Öffentlichkeit, was man z.B. dem Artikel von Prof. Dr. Ines Kappstein entnehmen kann (DOI: 10.1055/a-1174-6591).

Ja sogar potentielle Kontraproduktivität wird von Prof. Kappstein in den Raum gestellt. Studien dazu jedoch wurden aus „ethischen Gründen“ erst gar nicht gemacht. Einzig in Dänemark, wo im Mai eine groß angelegte Studie zur Wirksamkeit von Masken gestartet wurde, bei der die eine Hälfte der 6000 Teilnehmer gebeten wurde, einen Mundschutz zu tragen, die andere sollte keinen tragen. Seit die Ergebnisse vorliegen, kam es zu keiner Veröffentlichung – die medizinischen Fachjournale NEJM, JAMA und Lancet haben eine Veröffentlichung abgelehnt, ein öffentlicher Diskurs der vorliegenden Daten wird damit verhindert. Das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für die Mehrheit aller Bürger im öffentlichen Raum ist mit der derzeitigen Datenlage nicht zu begründen. Die Frage von Komplikationen durch das pauschale Verordnen von Masken interessiert offensichtlich nicht.

Und das, obwohl das Tragen einer Maske nicht ohne Nebenwirkungen oder Gefahren ist: täglich sehen wir in Klinik und Praxis zunehmend Patienten, die über Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsverlust, Übelkeit, Sehstörungen und Nebenhöhlenprobleme klagen. Wir sehen „Maskendermatitis“ und wir sehen eine Häufung von Ohnmachts-Ereignissen. Angsterkrankungen und Panikattacken nehmen massiv zu. Stets hören wir: „Ich bekomme unter der Maske keine Luft“. Patienten klagen über Atembeschwerden, „Luftnot“ und Hyperventilation aufgrund des Tragens von Alltagsmasken. Darüber hinaus führt das angesammelte CO2 zu einer toxischen Übersäuerung des Organismus, der unsere Immunität beeinträchtigt und schädigt.

Inzwischen wurde die lange herbei geredete und herbei getestete „zweite Welle“ ausgerufen. Doch wie jeder im Gesundheitsbereich arbeitende Mensch seit langem weiß, gibt es jedes Jahr im Frühjahr und Herbst Infektionswellen – mit einer Mischung von Rhinoviren, Influenza-A und -B-Viren, gefolgt von Coronaviren. Jedes Jahr sterben vor allem ältere Menschen zu einem großen Anteil an Lungeninfektionen, die leider bei einer meist schweren und chronischen Vorerkrankung als „letzter Tropfen“ zum Tod führen kann. Etwas ist diesen Herbst völlig anders: Wir sehen mit großer Sorge, dass genau diese Schutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Bedeckung, social distancing, immenser Verbrauch von Desinfektionsmitteln und nicht zuletzt ein anhaltender Alarmismus) solch eine Infektionswelle begünstigen und vor allem Kinder gefährden!

Seit Tausenden von Jahren ist der menschliche Körper täglich Feuchtigkeit und Tröpfchen ausgesetzt, die infektiöse Mikroorganismen (Viren, Bakterien und Pilze) enthalten. Ein starkes Immunsystem ist auf eine normale tägliche Exposition von Mikroorganismen angewiesen. Die oben genannten und von politischen Entscheidungsträgern angeordneten Maßnahmen begünstigen eine Abnahme der natürlichen Widerstandsfähigkeit. Außerdem führen soziale Isolation, Furcht, anhaltender Stress und Einsamkeit, sowie wirtschaftliche Existenznot zu einer Zunahme von Depression, Angstzuständen, Suiziden und innerfamiliären Konflikten. All dies hat nachweislich negativen Einfluss auf die psychische und allgemeine Gesundheit sowie ungünstige Auswirkungen auf die Widerstandsfähigkeit des Immunsystems.

So wird eine sich selbst erfüllende Prophezeiung betrieben, womit man die Hoffnung auf eine – das gepeinigte Volk endlich vor allen Maßnahmen und Corona-Infektionen – rettende Impfung befeuert: Eine Impfung, die im Eilverfahren entwickelt wurde, und für die sich die Hersteller bereits eine rechtliche Immunität gegen mögliche Schäden ausgehandelt haben. Dies wirft ernste Fragen auf! Zumal bei 85 % der Menschen mit SARS-CoV-2-Infektion nur leichte oder gar keine Symptome auftreten, ist das Risiko durch einen ungetesteten und völlig neuartigen DNA/RNA Impfstoff mehr als unverantwortlich – es ist mit dem hippokratischen Eid bzw. dem ärztlichen Gelöbnis und dem so wichtigem Grundsatz darin „primum non nocere“ nicht zu vereinbaren.

Mit Erstaunen und Entsetzen beobachten wir auch die Bereitschaft der Regierung so viele Millionen Steuergelder in ein Impfstoff-Projekt mit ungewissem Ausgang und recht kleiner Zielgruppe zu stecken. Wieviel sinnvoller wäre das Geld in die Aufstockung von Pflegekräften oder für Präventionsmaßnahmen investiert? Oder man könnte die Gelder auch gegen Altersarmut einsetzen – da ließen sich wohl bedeutend mehr Lebensjahre retten!

Inzwischen regt sich bereits weltweit ärztlicher Widerstand, z.B. America’s frontline Doctors, world doctors alliance, docs4opendebate in Belgien – und auch in Deutschland stehen nun immer mehr Ärzte auf und fordern angesichts eines Virus, das sich in seiner Sterblichkeit und Übertragbarkeit der saisonalen Grippe annähert, ein sofortiges Ende dieser allumfassenden und äußerst unverhältnismäßigen Maßnahmen. Wir begrüßen das Positionspapier der Ärzteverbände – aber wir müssen erschüttert feststellen, dass die Politik entgegen dieser klaren Empfehlungen handelt! Diese Entkopplung der politischen Verordnungen von wissenschaftlicher Expertise löst höchste Besorgnis aus und wirft viele Fragen auf.

Des Weiteren stellen wir die Legitimität der derzeit beratenden Experten in Frage und fordern einen Untersuchungsausschuss, der auch der Frage nach Interessenskonflikten – sowohl der Experten, der Forschungsgemeinschaften, als auch unserer Politiker, sowie der Medien – nachgeht; nicht zuletzt auch der WHO, die maßgeblich beteiligt war an der einseitigen Berichterstattung und massiven Meinungs- und Forschungszensur. Interessenskonflikte einflussreicher Personen, die sogar die Veröffentlichung von Studienergebnissen oder das Zurückhalten solcher erwirken können, sind eine Gefahr für die Menschheit. All dies ist für einen demokratischen Rechtsstaat inakzeptabel!

Wir fordern, dass die Medizin zurückgegeben wird in die Hände derer, die dafür ausgebildet sind und dass der Arzt seinem Gewissen verpflichtet bleiben darf.

Wir fordern, dass die Medien zu ihrer eigentlichen Aufgabe der objektiven Berichterstattung zurückkehren. Wir fordern, dass die Politiker ihre Macht nicht missbrauchen, sondern sie dem Volk zurückgeben!

Wir fordern insbesondere, dass das Infektionsschutzgesetz entschärft wird; aktuell begünstigt es die Ermächtigung einzelner politischer Entscheidungsträger und die Entmachtung des Parlaments.

Wir fordern die Rücknahme der gravierenden Einschnitte in die bürgerlichen Rechte durch die – der epidemischen Lage nationaler Tragweite geschuldete – „coronafreundliche“ Rechtsprechung.

Wir fordern die Rückgabe medizinischer Entscheidungshoheit in die Hände des Behandlungsteams Arzt und Patient. Behandlungsentscheidungen und medizinische Maßnahmen dürfen nicht von Politik diktiert werden.

Wir fordern die sofortige Aufhebung aller Corona-Maßnahmen.

Und, wir rufen Sie, liebe Leser, auf: Denken Sie selbst und fordern Sie mit uns, dass Politiker und Medien sich unabhängig, kritisch und frei von Interessenskonflikten auch mit abweichenden Meinungen auseinandersetzen. Lassen Sie sich die Gesundheitsfürsorge und die Entscheidungen über ihre Gesundheit und ihren Körper nicht von den Politikern abnehmen! Lassen Sie sich nicht entmächtigen!

19 Kommentare zu „Blind vor Angst

  1. Hier kommt ein Versuch aus Graz, der Stills mit Musik bewegend zu verschmelzen weiß. Das Schöne und das Gute aufs allerengste miteinander verbunden. Die Vielfalt der Versuche von Menschen, sich durch eigene Anstrengungen darüber auszudrücken ist eine Stärke in der derzeitigen Lage. Die Politik antwortet derzeit noch mit einfältigen Sprachreglungen. Die neue Normalität: https://www.youtube.com/watch?v=tV9anEgMIW4

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  2. Wo ist der Link zur Initiative „Ärzte stehen auf“??
    Wo ist die Liste der Unterzeichner dieses Briefes?
    Wieso wird dieser Brief unter dem Titel „Blind vor Angst“ veröffentlicht?

    Angst – wovor? Haben vielleicht mehr Menschen Angst davor, noch mehr Eingriffe in ihre Grundrechte zu erleiden, als vor dem Virus bzw. der Krankheit (COVID-19)?
    Nach 8 Monaten „Corona-Show“ muss klar sein: Hier geht es nicht um die Bekämpfung einer Pandemie, sondern um ein globales, perfides psychologisches Experiment …
    Es ist gut, dass sich immer mehr Ärzte kritisch zu den ungerechtfertigten „Maßnahmen“ der Politik äußern, was wir dringend bräuchten, ist eine Analyse der psychologischen Methoden mit denen die Bevölkerung manipuliert wird … da könnte Prof. Dr. Rainer Mausfeld sicher behilflich sein..
    (Mit Demos wird man das Problem nicht lösen …)

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    1. Hallo liebe Frau Ehrlinger, diese Liste ist sehr lang und hat den Unterhaltungswert einer Telefonbuchseite. Das gehört nicht in dieses Format. Ein Link dazu ist knapper, war aber von Seiten der Initiative noch nicht verfügbar. Die Seite der Ärzte-für-Aufklärung von Dr. Heiko Schöning et alii ist seit mindestens zwei Wochen im Netz „wegen Umbaus“ vorübergehend nicht mehr erreichbar. Da überlegt man doch, ob es nur Unterstützer gibt oder auch geplante Obstruktion von Dienstellen und geflissentlich verdeckt zensierend zuarbeitenden IT-Konzernen mit anderslautenden Interessen. By the way: auf beiden dieser dankenswerterweise publizierten Seiten wäre von Vorteil, die Liste sortiert nach PLZ oder Ortsnamen niedergelassener Ärzte durchgehen zu können. Ein Telefonbuch tut das alphabetisch, ein potentieller aufgeklärter Patient sucht ggfs. per PLZ oder Ortsnamen nach unterstützenden niedergelassenen Ärzten in seiner Umgebung. Vielleicht überlegen die Intitiatoren beider Unterstützerlisten auch diesen Aspekt zusammen mit ihrem IT-Support, der die vermutlich geplante Seite betreut.

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  3. Es wäre äußerst wichtig zu erfahren, wer denn nun die Unterzeichner sind.
    So, wie der Artikel hier steht, ist es nichts als eine Behauptung.
    Und das wäre schade, denn diese Forderungen sind durchaus richtig und wichtig.

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    1. Ich habe gestern von dem offenen Brief der Initiative „Ärzte stehen auf“ Kenntnis erhalten. Die verantwortliche Ansprechpartnerin der Initiative, Frau Dr. Magdalena Resch, hatte darum gebeten bzw. angeregt, den Brief zu verbreiten. Dem bin ich im Rahmen meiner Möglichkeiten gerne nachgekommen.
      „Ärzte stehen auf“ scheint noch keine Internet-Präsenz zu unterhalten, und ich wiederum verstehe mich nicht als PR-Abteilung der Initiative. Daher habe ich auf meiner Seite nur den Brief dokumentiert, nicht aber die sehr umfangreiche Unterzeichnerliste. Wer sich für die Liste interessiert, kann sie aber z.B. auf diesem Blog einsehen: https://blog.bastian-barucker.de/2020/11/11/aerzte-stehen-auf/

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    2. Die Unterzeichner des offenen Briefes findet man auf dem Link im Anhang. Ich habe mir diese Unterzeichner mal näher angeschaut. Darunter sind keine Virologen oder Epidemiologen, viele Ärzte mit falschen Angaben, meist Naturheilkundler oder Heilpraktiker, Hoher Anteil an Privatärzten ohne Kassenzulassung. Etliche Ärzte außer Dienst. Viele der aufgelisteten Ärzte praktizieren gar nicht oder existieren nicht. Preisfrage: Wo arbeitet z.B. ein Facharzt für Unfallchirurgie aus Arnsberg mit dem Namen Dr. med. Thomas Hampe? Dieser hat wie viele Andere den offenen Brief unterzeichnet aber es scheint ihn nicht zu geben. Angeblich arbeitet er als leitender Oberarzt im Klinikum Arnsberg aber diese Angabe ist falsch. Dort arbeitet er nicht und dort kennt man ihn nicht! : https://www.docdroid.net/i7tdoLf/2020-11-09-offener-brief-arzte-stehen-auf-pdf?fbclid=IwAR2Ut_awGLxkxE0P3aY9SgsX6SEppVbBoO-oSRNQDJuYRV15yxzyYyt8wRo

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      1. Allerwertester Herr Jenne,
        Immanuel Kant soll in echt gelebt haben. Er hatte eine Adresse und einen Wohnsitz, auch wenn der Mann längst six feet under liegt. Er erwähnte mal in der Epoche der Aufklärung in der Berlinischen Monatszeitschrift anno domini 1784 im Dezember, dass Unmündigkeit oft selbst verschuldet sei. Wer das Zeug dazu habe, solle sich informieren, solle seiner eigenen Wahrnehmung trauen. Und jeder trage selbst Verantwortung dafür, wo und bei wem er dies tut. Es ist kein Kunststück für destruktiv interessierte Kreise, in Unterschriftenlisten auf verdienstvollerweise in Eile konzipiert hochgeladenen Plattformen absichtsvoll einige falsche Identitäten hereinzuschmuggeln. Ist das ihr einziges Kriterium nach all den Monaten? Wo lesen Sie, wo informieren Sie sich über die Gegenposition zur Regierungsmeinung und die Argumente für und wider in der strittigen Sache? Wer es mit den trotz verdeckter und kaum noch bemäntelter Zensur immer noch verfügbaren seriösen Informationsquellen in diesem Sinne nicht handhabt, der muss sich Kants Vorwurf gefallen lassen. Für seine Unmündigkeit wäre er selbst verantwortlich. Lassen Sie mich bitte wissen, woran ich Ihr Bemühen um den Wissensstand eines mündigen Citoyen ablesen kann. Kant hatte im Winter sicher auch mal den Schnupfen und etwas Heiserkeit, war mit den Viren auf Du und Du. Er war weder unsterblich noch forever young. Seine Arbeit hatte andere Themen im Fokus, die ich Ihnen anempfehlen möchte. Beginnend mit seiner Definition im Essay von Dez. 1784: „Was ist Aufklärung?“

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  4. Vor ein paar Wochen entdeckte ich einen Vortrag des Arztes Dr. Thomas Külken aus Staufen im Breisgau bei Freiburg (Facharzt für Allgemeinmedizin) auf Youtube. Er hielt mehrere Vorträge bei den Querdenken-Demos in Freiburg. U.a. auch einen am 8. August diesen Jahres:

    Ungefährer Titel: „Dr Thomas Külken Querdenken Demonstration in Freiburg 08.08.2020 “ (31min)

    Darin schildert er, wie die Manipulation der Bevölkerung mit Hilfe der Massenmedien funktioniert. Diese Manipulation, d.h. die Propaganda, läuft ähnlich wie Hypnose ab, bei der man einem Menschen alle möglichen Dinge einflüstern kann. Bei den Massenmedien funtioniert dies durch die breite, ständige Wiederholung von Lügen auf allen Kanälen (Radio, Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Kinofilme und nicht zu vergessen Werbung). Wenn man eine Lüge oft genug wiederholt, vor allem durch scheinbar seriöse Menschen, wird sie im Gehirn der Meisten zu einer Wahrheit. Deswegen vermutlich auch die halbstündige Ausstrahlung von „Nachrichten“ im Radio, wo ich mich schon immer gefragt habe, was das bringen soll, wo doch eh „nur“ alle 24 Stunden mal etwas Neues passiert und es reichen würde, wenn man morgens und abends mit den neuesten „Nachrichten“ versorgt würde. Zusätzlich bekommt man immer nur ein paar Informationshappen „serviert“. Den Rest soll man sich wohl irgendwie dazu denken.
    Herr Külken ging auch noch auf die lange „Rede“ des größenwahnsinnigen Herrn Gates am diesjährigen Ostersonntag (12. April) in den Tagesthemen ein. Er erkärte, warum dieser Mann allem Anschein nach größenwahnsinnig ist, z.B. anhand der Benutzung des Wortes „wir“, als dieser davon sprach, dass „wir“ alle sieben Milliarden Menschen impfen würden.
    Ein anderer wichtiger Punkt, den Herr Külken ansprach, war die neue Art des Impfstoffs, der nicht mehr wie bisher aus inaktiven Viruspartikeln oder Virusteilen, sondern aus aktiver Virus-(m)RNA (ich glaube die genaue Bezeichnung ist Messenger-RNA) besteht. Eine Impfstoffart, die noch nie zuvor am Menschen angewandt wurde! Er warnte ausdrücklich vor diesem neuen Impfstoff!
    Ich selber warne vor allen Imfpstoffen. Selber entscheiden kann man das nur, wenn man sich ausreichend informiert hat.

    Kleiner Witz aus der Einführung der Moderatorin zur Rede von Dr. Thomas Külken bei der Querdenken-Demo:
    „Woran erkennt man uns Querdenker eigentlich?
    Es sind nicht die Bommel, es sind nicht die T-Shirts, es sind nicht die Friedensfahnen.
    Es sind die schlecht geschnittenen Frisuren! Weil wir uns weigern mit Maske zum Friseur zu gehen!
    Also alle Friseure! Steht auf! Nehmt die Masken ab! Dann läuft Euer Geschäft wieder.“

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  5. Die Maskenpflicht ist natürlich eine mich in meiner Existenz bedrohende erhebliche Einschränkung meiner Grundrechte. Wo kämen wir denn hin, wenn der Staat mir „befiehlt“ eine Maske anzulegen. Schließlich bin ich ein freier Mensch und durch das Tragen einer Maske bin ich in meiner Würde stark beeinträchtigt.
    Wenn ich mir heute die Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung anschaue ( Ausgangsverbot, Treffen nur mehr mit maximal einer Person aus einem anderen Haushalt, Schließung des Einzelhandels, außer lebensnotwendige Geschäfte usw. ) waren diese getragen von der Sorge dass wegen der steigenden Zahl von Infizierten die Intensivstationen „überlaufen“ und bald befürchtet wird, dass es zu Triagen kommt. Österreich hat bezogen auf den Inzidenzwert weltweit derzeit die höchsten Infiziertenzahlen. Mit einer normalen Grippe ist Covid 19 auf keinen Fall vergleichbar ( größere Ansteckungsgefahr, schlimmere Krankheitsverläufe, teilweise erhebliche Spätfolgen ). Die Maßnahmen – u.a. das Einhalten einer Maskenpflicht und deren Bekämpfung und Negierung ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten – dienen ausschließlich dazu, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und Triagen auf den Intensivstationen zu verhindern. Wollen das die vielen Unterzeichner ( u.a. Zahnärzte und Tierärzte !!! ), dass Ärzte auf Intensivstationen vor der Entscheidung stehen, welche Patienten sie aufnehmen und welche abgewiesen werden müssen. Der Staat hat geradezu die Pflicht, dafür zu sorgen, dass das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht und es zu keinen Triagen kommt. Jedes Leben ist gleich viel wert.
    Die Kritiker der Maßnahmen sind meiner Meinung nach Egoisten. Falls diese selbst schwer an Covid 19 erkranken sollten, wünsche ich diesen Leuten, dass sie noch ein Intensivbett bekommen.

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    1. Werter Impfbefürworter, Sie dürfen die Maske tragen und sich impfen lassen mit jedem Impfstoff, der zugelassen und vorrätig ist. Aber es gibt eben Leute, die evidenzbasierte Gründe für eine angeordnete Impfpflicht gegen ihren Willen sehen wollen, die den nicht vorgelegten Nachweis der Wirkung der vorgeschriebenen Alltagsmasken gegen das Virus sehen wollen. Es gibt Zeitgenossen, denen die Einschränkung von Grundrechten suspekt ist. Wohnen Sie denn in einer Gegend, wo alle Tage stündlich der Leichenwagen durchrollt oder ist Ihnen der Erfolg eines Lockdowns plausibel als Ursache ausbleibender Übersterblichkeit in Relation zur Wintergrippe der Vorjahre? Wir wollen faktenbasiert die weiteren Maßnahmen überlegen und gesellschaftlich auf dieser Basis zu Vereinbarungen kommen. Meinung und Fakten sind keine kongruenten Begriffe.

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    2. Was ist dagegen einzuwenden, dass Zahn- und Tierärzte den Brief unterzeichnet haben? Ist nicht auch der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, ein Tierarzt? Und stehen nicht gerade die Zahnärzte an vorderster Corona-Front, da sie doch den lieben langen Tag an offenen Mündern werkeln müssen?

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    3. Es ist im Grunde einfach, aber niemand, weder Befürworter noch Gegner der Corona Politik, haben das Kreuz, es auszusprechen:
      Wir können einfach nicht, nur weil wir die technischen Voraussetzungen haben, jeden künstlich am Leben erhalten.
      Wenn wir weiter Teil der Natur sein wollen und nicht außerhalb der Natur stehen wollen, müssen wir der Natur auch die Gelegenheit geben zu arbeiten.
      Menschen sollten gar nicht auf Intensivstationen kommen.
      Natürlich ist es traurig, wenn man stirbt, aber so ist es nun einmal.
      Natürlich würde auch ich egoistisch für mich alles wollen, um zu leben, aber solange ich gesund bin und rational entscheiden kann, sage ich: Wenn es soweit ist, dann ist es soweit.
      Wenn wir mal aufhören wuerden, wie die Verrückten um jeden Preis alle am Leben zu halten versuchen, würde sich eine Normalität ausbreiten, in der wir wieder atmen können, im wahrsten Sinne des Wortes.

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      1. „Wir können einfach nicht, nur weil wir die technischen Voraussetzungen haben, jeden künstlich am Leben erhalten.“ Die Intention dieses Kommentars von Herrn Wedler ist richtig, die von mir eingangs zitierte Aussage dagegen ist unzutreffend, Wir werden wohl darin übereinstimmen, dass dies unser Wunsch sein mag, dass wir aber eben nicht über die technischen Voraussetzungen dafür verfügen. Die Lobby der Impfenthusiasten macht sich diesen unseren Wunsch in ihrer PR zu eigen und schürt die Angst vor dem Tod. Abschaffen kann auch die Impfung den Tod eben nicht.

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  6. Auch ich bin der Meinung, wenn wir nicht mehr sterben dürfen oder uns mit nichts mehr infizieren dürfen, wo wollen wir hin zum ewigen Leben was soll das!!!! Wir müssen endlich aufwachen!!!!

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